Noch keine Antwort des Ministeriums auf Fragenkatalog
Trotz mehrmaliger Nachfragen gibt es seitens des schleswig-holsteinischen Bildungsministeriums bislang noch keine zufrieden stellenden Antworten zur künftigen Schulsituation auf Sylt. In enger Abstimmung mit den Schulleitungen und Elternvertretern hatte der Schulverband Sylt einen 17 Punkte umfassenden Fragenkatalog zusammengestellt als Grundlage für den im März anberaumten Gesprächstermin im Ministerium.
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Die zugesagte schriftliche Antwort liegt bis heute nicht vor. „Für
unsere endgültige Entscheidung über die künftige Schulform der
weiterführenden Schulen benötigen wir unbedingt eine verbindliche
schriftliche Stellungnahme des Landes,“ so Schulverbandsvorsteherin
Petra Reiber.
Dem Beschluss der Schulverbandsversammlung vom Mai 2008
zur Errichtung einer Gemeinschaftsschule, bestehend aus Haupt- und
Realschule, unter Beibehaltung eines eigenständigen Gymnasiums (G 8)
hatte das Land aufgrund sinkender Schülerzahlen in der Sekundarstufe I
eine Absage erteilt, ebenso einer Ausnahme von der
Mindestgrößenverordnung, die in der Sekundarstufe I 300 Schüler
vorsieht. Damit stehen sich das Modell der Gemeinschaftsschule mit
angeschlossener gymnasialer Oberstufe und das Gymnasium mit
Regionalschulteil als Entscheidungsmöglichkeiten für Sylt gegenüber.
Bis Ende Mai erarbeiten die Leiter der weiterführenden Schulen jeweils
für beide Alternativen ein gemeinsames Konzept.
Die Ausarbeitungen
sollen der Schulverbandsversammlung als Beratungsgrundlage dienen. Am
4. Juni um 17 Uhr ist im Schulforum die nächste Sitzung des
Schulverbandes Sylt vorgesehen. Bleibt zu hoffen, dass sich bis dahin
auch das Bildungsministerium entsprechend verbindlich geäußert hat.
Sylt, 30. April 2009 | Presseinfo-071-04-2009 |
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